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Montag, 21.04.2014, 16:40
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Ökologischer Landbau

artgerecht und ökologisch aufwachsende Rinder artgerecht und ökologisch aufwachsende Rinder
Ziel des ökologischen Landbaus ist es, unser Land nachhaltig zu bewirtschaften. Dazu gehört eine artgerechte Tierhaltung. Die Rinder leben fast das ganze Jahr mit ihren Herden auf Weiden in der Natur. Zusätzliches Futter kommt soweit wie möglich vom eigenen Betrieb. Die biologische Fleischerzeugung arbeitet umweltschonend und mindert das Risiko unerwünschter Rückstände. Gentechnisch verändertes Futter ist ebenso verboten wie vorbeugende Medikamentengabe. Unsere Partner-Bio-Höfe können Sie hier kennen lernen.

Dass der ökologische Landbau in Deutschland weiterhin an Bedeutung gewinnt, belegen die Wachstumszahlen aus dem Jahr 2009.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BLE konnte für das Jahr 2009 eine Zunahme um 39.329 ha ökologisch bewirtschafteter Fläche verzeichnen, was einem Anstieg um 4,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig nahm die Anzahl der Betriebe bundesweit um 1.234 zu (6,2%).
In der Gesamtstatistik belegt das Land Brandenburg mit insgesamt 139.868 ha ökologisch bewirtschafteter Fläche Platz zwei hinter Bayern mit 186.210 ha. Mecklenburg-Vorpommern folgt mit 118.111 ha an dritter Stelle.
Diese Zahlen spiegeln das zunehmende Bewusstsein der Verbraucher für gesunde und biologische Ernährung wider. Wir von mycow bieten interessierten Verbrauchern deshalb Informationen rund um unser Bio-Rindfleisch an, um dieses Bewusstsein weiter zu stäken.

Fleisch ist Vertrauenssache

Immer mehr Verbraucher greifen bei ihrer Ernährung auf ökologische Produkte zurück. Insbesondere bei Fleisch ist die Herkunft von großer Bedeutung. Tiere aus der ökologischen Landwirtschaft werden verstärkt nachgefragt. Die Haltung und Fütterung der Tiere wird durch die Vorgaben der EG-Bio-Verordnung festgelegt. Doch was bedeutet das eigentlich für die Tiere? Wie leben sie im Gegensatz zu ihren Artgenossen aus konventioneller Haltung?

Stammt ein Rind aus ökologischer Landwirtschaft hatte es dank der strengen EG-Bio-Verordnungen ein recht angenehmes Leben: Soziale Kontakte gehören so zusagen zum „Biorinder-Recht“. Sollte die Romantik auf der Weide zu einer natürlichen Fortpflanzung beigetragen haben, so darf das Kalb bei seiner Mutter bleiben und muss mindestens drei Monate lang mit natürlicher Milch ernährt werden. Wenn es groß genug ist, wird es mit seinen Artgenossen auf die Weide gelassen. Denn der freie Auslauf ist ein elementarer Bestandteil der ökologischen Haltung. Die Rinder unserer Partner-Höfe leben fast das ganze Jahr auf der Weide. Sollte die Weide einmal nicht ausreichend Gras bieten, werden Futtermittel, wie zum Beispiel Heu und Gras, hauptsächlich aus der eigenen Erzeugung, zugefüttert. Wenn es den Rindern zu kalt wird oder aber sie nasse Hufe bekommen, wartet ein warmer Stall auf sie. Hier sind die Böden mit Stroh ausgelegt. Auch haben Spaltenböden, wie in der konventionellen Rinderhaltung üblich, in einem Bio-Stall nichts verloren. Das Anbinden ist verboten. Ein Bio-Rind braucht zudem keine Verstümmelungen wie das Enthornen zu befürchten. Sollte es trotz der guten Pflege mal krank werden, haben pflanzliche und homöopathische Arzneimittel den Vorrang vor Antibiotika. Ein Rinderleben kann also wirklich angenehm sein. Durch Ihre Entscheidung für Bio-Fleisch wird es in Zukunft hoffentlich noch mehr glückliche Kühe auf unseren Weiden geben.