Sicher gekühlter Versand von Bio-Frischfleisch aus Mecklenburg

Gedanken zum Thema "was kommt nach dem Fleisch?"

Gedanken zum Thema "was kommt nach dem Fleisch?"

 

Die Wochenzeitung die ZEIT hat in ihrer 39. Ausgabe, die am 19. September 2019 erschien, unter dem Thema: Richtig essen fürs Klima einen langen Beitrag mit dem Titel „Was kommt nach dem Fleisch?“ veröffentlicht.

Nachdem ich mich in den letzten Wochen mit dem Hype um Firmen wie Beyond Meat auseinandergesetzt habe, brachte dieser Artikel doch etwas, was mir in dieser Dimension bisher noch nicht klar war - nämlich, dass so genannte pflanzliche Fleischersatzprodukte nur ein Zwischenschritt sein sollen und danach gezüchtetes Fleisch aus der Bio Fabrik (Bio hat hier nichts mit unserer ökologischen Lebensmittelherstellung zu tun) kommt. Die Rede ist von fleischähnlichen Produkten, die gänzlich im Labor hergestellt werden und zwar aus in Nährlösung gewachsenen Stammzellen, die von lebenden Tieren gewonnen werden. Dies ist nur in hoch spezialisierten Produktionsstätten unter Laborbedingungen möglich (aleph-farms.com, supermeat.com, future-meat.com, biofood-systems.com). Angeblich ist man damit schon relativ weit und im Internet kann man Werbevideos sehen, wo in einer ganz normalen Küche, unter scheinbar ganz normalen Bedingungen und von ganz normalen Menschen solche Kunst-Produkte zubereitet und gegessen werden.

Was bedeutet das?

  • Wenn der Mensch erst einmal die Technologie für solche Produkte entwickelt hat, dann wird er sie auch herstellen.
  • Dieses Produktionsverfahren ist so komplex und aufwendig, dass wahrscheinlich nur wenige Unternehmen es schaffen, damit erfolgreich umzugehen und so bleibt diese Produktion in die Hände von nur einigen großen, weltweit agierenden Firmen.
  • Unabhängig davon, dass dieses so genannte Fleisch ein Labor Produkt ist, werden alle Aspekte der Regionalität, der Verschiedenartigkeit, der Vielfältigkeit außer Acht gelassen und auf uniforme und künstliche Ernährung reduziert.
  • Der Reichtum eines jeden Landes und einer jeden Region sind doch auch die typischen Lebensmittel, Rezepte und Zubereitungen. Wird das immer mehr zentralisiert, standardisiert und vereinfacht - ist dies ein mit dem Artensterben in der belebten Natur vergleichbarer Prozess.
  • Die Menschen haben über Jahrhunderte Nahrungsmittel und deren Zubereitung erprobt und herausgefunden, was gut und schlecht für ihr Leben ist. Jetzt kommen Labor-Kunst-Lebensmittel auf uns zu, von denen überhaupt nicht klar ist, ob sie uns guttun oder gesundheitliche Schäden anrichten.

 

Begründet wird das alles mit dem Wohl des Tieres und dem Vermeiden der CO2 Emissionen in der Tierhaltung. Natürlich ist das ein extrem wichtiger Aspekt. Aber er ist nicht durch das Einsetzen solcher Lebensmittel zu heilen, sondern nur durch den Umbau der Landwirtschaft nach ökologischen, nachhaltigen und respektvollen Aspekten.


Wir als Konsumenten haben die Verantwortung und Verpflichtung solchen Entwicklungen durch unser maßvolles und kluges Kaufverhalten entgegen zu treten.

Bernhard Sinz

 

 

 

Quellen:

aleph-farms.com

future-meat.com

supermeat.com

biofood-systems.com

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