Sicher gekühlter Versand von Bio-Frischfleisch aus Mecklenburg
Es kam die Frage auf, wie auf dem relativ großen Betrieb, mit etwa 800 ha Acker- und Grünland, die Ausbringung der biologisch-dynamischen Spritzpräparate erfolgen soll.
In den ersten zwei Jahren ließen wir die Präparate von einem Unternehmer mit seinem Gelände Fahrzeug ausbringen. Dies hat uns zunächst geholfen, uns in die biologisch-dynamische Aufgabenwelt langsam hineinversetzen zu können. Doch kam ganz klar und stärker werdend die Überzeugung auf, dass es deutlich besser ist, dass wir diese Arbeit selbst verrichten und wir vor allem unsere Mitarbeiter in diese Abläufe einbinden.
Wirtschaftsminister Altmaier hat gestern verkündet, dass der Abstand von Windrädern zu Wohnhäusern mindestens 1.000 m sein soll. Dies wurde angeblich im Klimakabinet so besprochen. Die Umweltministerin Schulze konterte sogleich, dass dieser Abstand zu groß ist und damit die gesetzten Klimaziele nicht erreicht werden können. Sie machte aber keine Angaben, wie nahe die Windräder ihrer Meinung nach an die Wohnbebauung heran rücken sollen.
Unter diesem Titel hat letzte Woche die WELT einen Gastkommentars (Artikel Lesen - hier klicken) von Renate Künast, der früheren Landwirtschaftsministerin und Bundestagsabgeordneten der Grünen, veröffentlicht.
Diesmal habe ich mir zu einem Thema Gedanken gemacht, das nicht direkt mit Fleisch in Verbindung steht, aber durchaus Aufmerksamkeit verdient.
Am 10. Oktober wurde der Rückruf von Milch, die in einem Milchwerk in Westfalen verarbeitet wurde, in der Presse bekannt gegeben.
Zurzeit wird das Thema Verpackungsmüll wieder häufig diskutiert und dabei besonders die Tatsache, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern einen traurigen Mengenrekord pro Einwohner hält.
Die Wochenzeitung die ZEIT hat in ihrer 39. Ausgabe, die am 19. September 2019 erschien, unter dem Thema: Richtig essen fürs Klima einen langen Beitrag mit dem Titel „Was kommt nach dem Fleisch?“ veröffentlicht.
Rund 30 Personen folgten der Einladung in den frisch hergerichteten Hofladen nach Mirow, im Ortsteil Roggentin. Die Teilnehmer lauschten gespannt Sinz´ Ausführung zur Betriebsstruktur, sowie den Herausforderungen und Hemmnissen der ökologischen Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Der Hof wirtschaftet auf rund 800 ha Landwirtschaftsfläche nach den strengen Regeln des ökologischen Anbauverbandes Demeter.
Ist es nicht erstaunlich, dass das US - Unternehmen Beyond Meat mit 80 Millionen Euro Jahresumsatz einen Börsenwert von 4.000 Millionen Euro hat. Da dies kein Schreibfehler ist, muss es eine Wette auf eine goldene Unternehmenszukunft oder eine riesige Investitions-Blase sein.
Wenn ich die Bilder des brennenden Amazonas Regenwald sehe, dann kommen bei mir Entsetzen, Hilflosigkeit und Wut hoch.
Trotz der weltweiten Initiativen und Bemühungen die Klimaveränderung zu stoppen, wird offensichtlich ohne Rücksicht auf die dort wohnenden Menschen, die wild lebenden Tiere und den Regenwald - der als unsere grüne Lunge gilt - durch Brandrodung Land für die industrielle Landwirtschaft gewonnen.
Die Mehrwertsteuer auf Fleisch, wie auch auf andere Lebensmittel ist derzeit 7% und damit deutlich geringer als für die übrigen Konsumgüter und Dienstleistungen.
In der öffentlichen Diskussion und der Presse sind derzeit die Themen „auf Fleisch verzichten“, „vegane Ernährung als Megatrend“ und „Tierhaltung als Klimakiller“ sehr hoch im Kurs.
Bei uns auf dem Hof wird zurzeit auf Hochtouren unser Winterroggen gedroschen.